Blutdruckmessgerät Test

Du suchst einen Blutdruckmessgeräte Test? Dann bist du hier richtig!

Im Blutdruckmessgerät Test zeigen ich worauf man beim Kauf eines Blutdruckmessgerätes achten sollte.

Blutdruckmessgerät Testsieger für das Handgelenk und den Oberarm müssen nicht teuer sein. Doch nicht jedes Gerät ist für jeden gleich gut geeignet. Ein gutes Blutdruckmessgerät läßt sich leicht handhaben und misst genau.

Der Test Blutdruckmessgerät beurteilt die Vollständigkeit der Gebrauchsanleitung, korrekte Positionierungshilfen, analysiert die präzise Durchführung der Messung und bewertet das Ablesen und Speichern des  Blutdruck-Messwertes. Auch wichtig ist ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis.

Inhaltsübersicht:

    1. Handhabung
    2. Messgenauigkeit
    3. Handgelenk oder Oberarm?
    4. Blutdruck messen – Hypertonie
    5. Die besten Blutdruckmessgeräte im Test

Blutdruckmessgerät Test: Handhabung

BlutdruckmanschetteBlutdruckmessgerät Test

Ein Blutdruckmessgerät liefert genaue Werte, wenn das Gerät während der Messung richtig positioniert ist. Für gute Messwerte muss der Blutdruckmesser direkt über der Arterie liegen. Die Manschette darf nicht verrutschen und muss den Angaben des Herstellers entsprechend angelegt werden. Gute Blutdruckmessgeräte im Test zeigen die richtige Manschettenposition mit Markierungen am Gerät. Ein deutlicher Mangel im Blutdruckmessgerät Test ist das Fehlen jeglicher Positionierungsangaben in der Betriebsanleitung.

Manschettensitzkontrolle

Einige Blutdruckmessgeräte verfügen über eine automatische Manschettensitzkontrolle. Der Nutzer wird dann per LED darauf hingewiesen, wenn die Manschette falsch angelegt wurde. Zudem analysieren einige Geräte die Körperbewegungen. Fehlmessungen durch unsachgemäßen Gebrauch des Blutdruckmessgeräts werden so vermieden.

Messung in der Aufpumpphase

Viele Menschen empfinden den Druck auf den Arm beim Aufpumpen der Blutdruckmanschette als unangenehm. Einige Blutdruckmesser können die Anpressphase verkürzen indem sie schon während des Aufpumpens mit der Blutdruckmessung beginnen. Die absolute Dauer des Messvorgangs ist so kürzer. Schlechte Geräte im Blutdruckmessgerät Test brauchen mehrere Anläufe, um die Manschette vollständig aufzupumpen. Zwar wird hat dies keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit, doch verlängert sich die Dauer des Messvorgangs. Bei Patienten die dies als sehr unangenehm empfinden kann das Nachpumpen sogar Stress auslösen, der dann den Blutdruck weiter in die Höhe treibt. Das Messergebnis wird verfälscht.

Universalmanschette

Die Blutdruckmessung am Oberarm mit Standart-Blutdruckmanschetten ist für einen Armumfang zwischen 22cm und 32cm ausgelegt. Dies kann für kräftiger Männerarme zu wenig sein. Wird die Blutdruckmessung mit einer zu kleinen Manschette durchgeführt, sind die Ergebnisse der Messung nicht genau. Für stabiler gebaute Personen empfiehlt sich daher der Einsatz einer Universalmanschette die meist für Oberarme von 22cm bis 42cm Umfang ausgelegt ist. Auch für Kinder gibt es spezielle Blutdruckmanschetten.

Anzeige der Messergebnisse

Alle Modelle im Blutdruckmessgerät Test verfügen über eine digitale Anzeige der Messwerte.

LED Anzeige

Im Blutdruckmessgeräte Test positiv bewertet wird ein großes kontrastreiches Display. Wenn die angezeigten Ziffern und Buchstaben groß ausfallen, ist der Blutdruckmesser auch in dunklen Räumen einsetzbar. Und auch Personen mit Sehschwäche können ihre Blutdruckwerte problemlos ablesen.

Farbdisplay

Höherpreisige Geräte verfügen über Farbdisplays. Die Anzeige der Blutdruckwerte in Farbe ermöglicht eine schnelle Auswertung der Messergebnisse. Meist werden die Blutdruckwerte von grün über gelb nach rot sortiert und der Benutzer kann mit einem Blick erkennen ob der Blutdruck noch „im grünen Bereich“ ist oder schon eine Hypertonie vorliegt.

Gastmodus für weitere Nutzer

Die meisten Blutdruckmessgeräte im Test sind mit ein oder zwei Speicherplätzen ausgestattet. Jeder Speicherslot kann herstellerspezifisch mit bis zu mehreren Hundert Messwerten belegt werden. Diese Werte sind personenbezogen und werden zur Berechnung des Verlaufsprofils, einer 14 Tage Messung oder der morgendlichen und abendlichen Durchschnittswerte herangezogen.

Ein Gastmodus am Blutdruckmessgerät erlaubt eine Blutdruckmessung ohne den Messwert dauerhaft zu speichern. Ein anderes Familienmitglied oder ein Besucher kann so seinen Blutdruck mit demselben Gerät überprüfen. Die Blutdruckmesswerte im Gastmodus werden nur temporär angezeigt aber nicht abgespeichert. Die Durchschnittswerte des regulären Benutzers werden nicht verfälscht.

AA oder AAA Batterien

Käufer sollten ein Blutdruckmessgerät wählen das mit Batterien vom Typ AA betrieben wird. Diese halten deutlich länger als Batterien vom Typ AAA. Gute Modelle im Blutdruckmessgerät Test lassen sich auch mit wieder aufladbaren Akkus betreiben.

Meist kann optional ein Netzadapter erworben werden, mit dem der Blutdruckmesser wie ein Rasiergerät oder Fön an die Steckdose angeschlossen wird.

Messwerte Management

Elektronische Blutdruckmessgeräte verfügen heute über einen Speicher, in dem die Messwerte mit Datum und Uhrzeit ablegt werden. Meist lassen sich zwei oder mehrere Nutzer unterscheiden. Die Blutdruckwerte werden dann in verschiedenen Speicherslots abgespeichert. Ältere Messwerte lassen sich mit den Vor- und Zurücktasten am Blutdruckmessgerät abrufen.

Maximaler Speicherplatz

Um die Blutdruckwerte über mehrere Tage oder Wochen verfolgen zu können, muß der Blutdruckmesser über ausreichend Speicherplatz verfügen. Im Blutdruckmessgerät Test sollte ein Blutdruckmessgerät über mindestens 60 Speicherplätze verfügen. Ein Patient der 2 mal täglich den Blutdruck misst, kann so einen Monat lang seine Messwerte speichern.Test Blutdruckmessgeräte

Blutdruck Tabelle

Für eine übersichtliche Darstellung des 24-Stunden oder des Wochenprofils kommt der Benutzer meist nicht umhin, die Blutdruckwerte per Hand auf Papier zu bringen oder auf dem PC in eine Excel-Tabelle einzutragen.

Blutdruckmanagement mittels Software

Deutlich komfortabler ist der Export der Messdaten vom Gerät zum Computer mittels Software. Sogenannte Gesundheit- oder HealthManager-Software ermöglich die übersichtliche Darstellung und Auswertung der Blutdruckdaten. Die Kombination der Blutdruckdaten mit Information über das Essverhalten, sportliche Aktivität oder den Blutzuckerwerten ergibt ein Gesamtbild des Gesundheitszustandes. Auch die Synchronisation zum Smartphone, mit Trainings-Apps wie Runkeeper, Microsoft HealthVault oder iBP Blood Pressure ist problemlos möglich.

Datenschutz

Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte zu einem Gerät greifen, bei dem die Daten per USB oder Bluetooth übertragen werden. In der Regel werden die Daten dann lokal gespeichert. Komfortabler aber datenschutztechnisch bedenklicher sind Modelle bei denen die Messwertübertragung über das Internet erfolgt. Die Speicherung der Blutdruckwerte in Online-Nutzerkonten erleichtert andererseits den Abgleich mit weiteren Gesundheitsdaten und ermöglicht die Synchronisation auf verschiedenen Endgeräte wie Tablets und Smartphones.

Kabellose Blutdruckmessung

Kabellose Blutdruckmesser im Test Blutdruckmessgerät wie das Withings70027901 speichern die Blutdruckdaten direkt auf dem Smartphone oder im Internet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es gibt unbeschränkten Speicherplatz und keinen Kabelsalat mehr. Die Speicherung der Messdaten erfolgt zentral und die Zahl der möglichen Messungen und Nutzer ist unbegrenzt. Älteren Blutdruckdaten gehen nicht mehr verloren und die Blutdruckhistorie kann ganz einfach mit der App auf iphone oder dem Android Smartphone dargestellt werden. Kritisch anzumerken ist sicher die erzwungene Registrierung bzw. Speicherung der Daten in Withings-Gesundheits-Cloud.

Blutdruckmessgeräte Test

Blutdruckmessgerät Test: Messgenauigkeit

Bei der Oszillometrischen Blutdruckmessung wird die Arterie mithilfe der Manschette zusammengedrückt. Das Blutdruckmessgerät registriert die Schwingungen der Arterienwand sobald das Blut nach Ablassen des Drucks in der Manschette wieder zu fließen beginnt. Je mehr Luft aus der Manschette entweicht, desto stärker schwingt die Arterie. Ist der Druck komplett abgelassen hört die Arterie auf zu schwingen. Mit einem mathematischen Algorithmus werden aus der Schwingungskurve der systolische und diastolische Blutdruck berechnet.

Die Messgenauigkeit eines Oszillometrischen Blutdruckmessgerätes ist abhängig von der Qualität der verschiedenen Komponenten wie der Manschette, den Ventilen, den Sensoren und dem verwendeten Algorithmus. Mit einem guten Rechenprogramm lassen sich leichte Unregelmäßigkeiten besser herausfiltern. Die Rechenmethoden im Blutdruckmessgerät Test unterscheidet sich dabei nicht nur von Hersteller zu Hersteller sondern auch von Gerät zu Gerät.

Fehlmessungen

Gute Modelle im Blutdruckmessgerät Test haben eine Abweichung von weniger als 3 mmHg beim oberen systolischen Blutdruckwert und dem unteren diastolischen Wert. Die meisten Blutdruckmessgeräte für den Hausgebrauch haben allerdings eine etwas größere Abweichung zum Referenzwert. Entscheidend ist dann nicht nur die mittlere Abweichung sondern auch die absolute Anzahl der Fehlmessungen.

Praxishochdruck

Einen Sonderfall der Fehlmessung stellt der sogenannte Praxishochruck oder das „Weißkittelsyndrom“ dar. Oft ist der in der Arztpraxis gemessenen Blutdruckwert höher als zu bei der Selbstmessung zu Hause. Dabei treibt die Aufregung und Anspannung beim Arztbesuch den Blutdruck in die Höhe. Es liegt eine situationsbedingte Hypertonie vor, die nicht immer Krankheitswert hat.

Arrhythmiekontrolle

Die meisten Blutdruckmesser im Blutdruckmessgerät Test verfügen über eine Arrhythmiekontrolle. Ob der unregelmäßige Herzschlag einen Krankheitswert hat, kann allerdings nur durch weitere Untersuchungen in der Arztpraxis festgestellt werden. Allerdings kann ein unregelmäßiger Herzschlag die Ergebnisse einer Blutdruckmessung verfälschen. Patienten mit Herzrhythmusstörungen sollten ihren Blutdruck daher dreimal hintereinander messen. Erst der Mittelwert aus allen drei Messungen ist ein zuverlässiges Ergebnis.

Zertifikat der Deutschen Hochdruckliga

Ein gutes Blutdruckmessgerät sollte mit einem Qualitätszertifikat der Deutschen Hochdruckliga oder einer anderen internationalen Prüforganisation (des International Validation Protocol of the European Society of Hypertension, der Association for the Advancement of Medical Instrumentation, der British Hypertension Society) versehen sein. Die Validierung von Blutdruckmessgeräten ist wichtig für die Blutdruckselbstmessung. Und was ist mit dem CE-Zertifikat auf dem Blutdruckmessgerät? Die CE-Markierung gewährleistet die Sicherheit des Benutzers, es bescheinigt die Verkehrsfähigkeit und Basis-Anforderungen an die Funktionalität. Es ist kein medizinisches ein Gütesiegel und kein Beleg für die Messgenauigkeit! Klinisch validierte Blutdruckmesser für das Handgelenk oder den Blutdruckmessgeräte für den Oberarm weisen eine sehr hohe Messgenauigkeit auf. Die Blutdruckmesser können dann problemlos für die Messung zu Hause verwendet werden.

 Die gute Bewertung eines Blutdruckmessgerätes durch eine Testorganisation wie Stiftung WarentestÖkotest oder das Schweizer ETM spricht auch für einen soliden Blutdruckmesser.

Blutdruckmessgerät Test: Handgelenk oder Oberarm

Blutdruckmesser für den Oberarm messen tendenziell genauer als Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk. Das hat zwei Gründe: zum einen muss die Blutdruckmanschette während der Messung in etwa auf Herzhöhe positioniert sein. Lässt man die Hände während der Messung am Handgelenk frei hängen, dann wird durch die 30 Zentimeter Höhenunterschied zum Herzen ein um 20 mm Hg zu hoher Blutdruck gemessen. Ein Oberarm Blutdruckmessgerät beugt dem automatisch vor durch die Befestigung am Oberarm. Die Manschette bleibt im Stehen, Sitzen und Liegen in etwas auf Herzhöhe. Zum zweiten registrieren Oszillometrische Blutdruckmessgeräte feine Geräusche und Druckunterschiede, die durch Bewegungen der Handgelenke oder Unterarme ausgelöst werden. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit einer Abweichung bei Messgeräten für das Handgelenk höher. Handgelenk Blutdruckmesser eignen sich für die schnelle Kontrolle zwischendurch. Für eine tägliche Überwachung des Blutdrucks und bestimmt für Kinder oder Parkinsonpatienten sollte ein Gerät für den Oberarm bevorzugt werden.

 

Blutdruck messen – Bluthochdruck

Warum überhaupt eine Blutdruckmessung? Ein ständig zu hoher Blutdruck (Hypertonie) kann lebensgefährlich sein. Er schädigt Gefäße und Organe und führt unter Umständen zum Schlaganfall oder Herzinfarkt. Ein zu hoher Blutdruck ist nicht fühlbar und bleibt daher oft lange unerkannt. Eine Regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks und die Dokumentation der systolischen und diastolischen Werte in einer Blutrucktabelle helfen, Blutdruckschwankungen frühzeitig zu erkennen.

Anders als der niedrige Blutdruck schadet ein permanent zu hoher Blutdruck der Gesundheit. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder etwa an Nierenschwäche zu erkranken, steigt. Tückisch daran ist, dass man zunächst nicht merkt, wenn man unter Bluthochdruck (Hypertonie) leidet. Man kann ihn nicht hören oder fühlen und häufig bleibt Bluthochdruck über Jahre symptomfrei.

Regelmäßige Blutdruckmessung

Bluthochdruck ist gefährlich. Das regelmäßige Messen des Blutdrucks sollte daher zur täglichen Routine werden. Nur eine kontinuierliche Überwachung gibt Rückschlüsse über den Gesundheitszustand. Der Test Blutdruckmessgeräte zeigt: Ein guter Blutdruckmesser ist einfach und ohne Aufwand zu bedienen. Wer seinen Blutdruck regelmäßig messen und dokumentieren möchte, der sollte ein Blutdruckmessgerät wählen, bei dem die Messwerte komfortable abgespeichert bzw. ausgewertet werden. So kann dem Arzt dann ganz einfach monatlich eine Übersicht der Blutdruckdaten per email übermittelt werden.

Die besten Blutdruckmessgeräte im Test

Ärztin Blutdruckmessgerät Test

Welches sind die Testsieger unter den Blutdruckmessgeräten?

Ob Du ein Ober­arm- oder Hand­gelenkgerät verwendest ist für die Mess­qualität nicht ausschlag­gebend. Die Testsieger für die Oberarmmessung und die Testsieger Handgelenk Blutdruckmessgerät überzeugen sowohl durch eine komfortable Handhabung wie auch durch präzise Messergebnisse. Preiswerte Spitzenreiter haben etwas weniger Zusatzfunktionen.

Hier geht es zur Übersichtstabelle.